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FMEA – Design

  • Zweck des Tools

Die Design-FMEA dient dazu, potenzielle Fehler bereits in der Entwicklungs- und Konstruktionsphase eines Produkts oder einer Dienstleistung frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und Maßnahmen zur Risikominimierung abzuleiten. Ziel ist es, Schwachstellen im Design zu erkennen, bevor das Produkt bzw. die Dienstleistung in den Markt geht.

  • Beispiel: Bewertung in einer Design FMEA

In diesem Auszug wurde eine Design-FMEA für einen Akkuschrauber durchgeführt. Das unten abgebildete Bild zeigt den Bereich der FMEA, der vorab definiert wurde, also den Stand zum Zeitpunkt der Aufnahme.

Interpretation der Ergebnisse

Anhand der Aufgabenprioritätszahl ist erkennbar, dass zwei Maßnahmen mit H bewertet wurden. Diese Maßnahmen sind zu priorisieren, das heißt, sie sollten schnellstmöglich umgesetzt werden, damit das Risiko reduziert werden kann.

Die RPZ-Zahl ergibt sich aus der Multiplikation von Bedeutung × Auftreten × Entdeckung.

Heutzutage wird zunehmend mit der AP gearbeitet. Die AP steht für Aufgabenpriorität und bewertet die Bedeutung der Fehlerfolge stärker. Die AP-Tabelle sehen Sie im unten abgebildeten Bild.

  • Vorgehensweise

    (Wie ist diese Grafik entstanden?)

Wählen Sie in der Improve-Phase die Design-FMEA sowie die Anzahl der Zeilen aus, die Sie bewerten möchten, und klicken Sie anschließend auf Arbeitsblatt erstellen.

 

 

Vorarbeit

  • Analyse der Flughöhe: Manchmal ist eine Design-FMEA, bei der ein komplettes Produkt betrachtet wird, zu umfassend. In diesem Fall muss der Betrachtungsumfang auf eine Komponente reduziert werden.
  • Klassifizieren Sie die Komponenten und Funktionen klar.
  • Begriffe

RPZ (Risikoprioritätszahl): Produkt aus Bewertungskriterien zur Risikobewertung

Auftreten: Wahrscheinlichkeit, dass ein Designfehler entsteht

Bedeutung: Auswirkung des Fehlers auf Funktion oder Kunde

Entdeckbarkeit: Wahrscheinlichkeit, den Fehler vor Auslieferung zu erkennen

  • Formeln

RPZ = A * B * E

  • Schlagwörter